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Dehnungsfuge

Nicht genormter Begriff für eine "bewegungsausgleichende" Fuge zwischen Bauteilen.

Dichtstoff

Ein Stoff, der als spritzbare Masse in eine Fuge eingebracht wird und sie abdichtet, indem er an geeigneten Flächen in der Fuge haftet.

Dichtstoffe

• Polyurethan bzw. PUR-Dichtstoffe:
1-K- bzw. 2-K-Dichtstoffe mit hoher Weiterreißfestigkeit und hoher Reißdehnung für den Hoch- und Tiefbau. Das Rückstellvermögen beim Abbau von Spannung beträgt meist > 70%. Darüber hinaus verfügen PUR-Dichtstoffe über ein breites Haftspektrum.

• Silikon-Dichtstoffe:
Dichtstoffe mit hoher UV-Beständigkeit, guter Glashaftung und geringer Weiterreißfestigkeit. Das Rückstellvermögen ohne Spannungsabbau beträgt fast 100%. Allerdings besteht die Gefahr der Randzonenverschmutzung durch Silikonöle.
-Essigsäuren-vernetzende Silikone:
Die “Sanitärsilikone” haften nicht auf alkalische Untergründen, z.B. Beton oder zementgebundenen Untergrund.
-Neutral-vernetzende Silikone:
“Verglasungsdichtstoffe” mit guter Haftung auf Kunststoffen und Lacken.

• Acryl-Dichtstoffe:
Wässrige, plastoelastische Acryl-Dispersionen mit geringer Bewegungsaufnahme, mit hohem Schwund und schlechten Hafteigenschaften. Für Innenfugen mit geringer Bewegung.

Dreiflankenhaftung

Bei einer Dreiflankenhaftung hat der Dichtstoff auch Haftung am Fugengrund mit der Folge, dass die Verformung des Dichtstoffes zum Bewegungsausgleich behindert wird. Sie kann abreißen.